Wenn der Schulanfang naht

Tipps nicht nur für Eltern von Erstklässern

Die Schule bleibt ein aufregender Ort, besonders für die zahlreichen neuen Erstklässer, die in diesen Wochen ihre ersten elternunabhängigen Schritte wagen.

Nicht selten haben die Kleinen aber auch mit Herausforderungen zu kämpfen, die mit dem eigentlichen Lernen nur indirekt etwas zu tun haben. Einiges sollte man bei Schulkindern daher grundsätzlich im Auge behalten:

Ein geschärfter Blick ist immer wichtig

Das gilt aber ganz besonders für Schulanfänger. Denn gutes Sehen ist für sie unerlässlich, um den Schulweg sicher zu bewältigen und dem Unterricht folgen zu können. Schlechtes Sehen steht oft in einem direkten Zusammenhang mit schlechten Leistungen in der Schule, Konzentrationsschwierigkeiten, Unlust oder Kopfschmerzen. Eine regelmäßige Überprüfung des Sehvermögens sollte bei Kindern deshalb genauso selbstverständlich zur Vorsorge dazugehören wie der Besuch beim Zahnarzt.

Sitzmarathon schadet Kinderrücken

Nicht nur in der Schule, sondern auch zu Hause und in ihrer Freizeit verbringen Kinder die meiste Zeit im Sitzen. Die Folgen dieser Entwicklung sind zunehmende Rückenbeschwerden bereits bei Kindern und Jugendlichen. Umso wichtiger ist es, trotz des täglichen Sitzmarathons Bewegung in den Alltag zu integrieren. Ein aktiver Tag kommt nicht nur dem Rücken zugute, sondern beeinflusst auch die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit der Schüler positiv. Einige Hersteller von Kindermöbeln bieten für die Schule und den Schreibtisch im Kinderzimmer innovative und gleichzeitig rückengerechte Lösungen an. Das muss nicht teuer sein. Und für mehr Bewegung reicht der Schulsport in der Regel nicht aus. Gruppensport dagegen motiviert gerade kleine Kinder ungemein, so kann die nötige Bewegung spielerisch und als Ausgleich von der Schule herbeigeführt werden.

Hausmittel gegen Kinderkrankheiten

Gestresst oder nur der Aufregung geschuldet? Egal, oft sind es die kleinen, bewährten Hausmittel, die bei kleineren Erkrankungen am besten helfen. So kann Kindern mit einem unkomplizierten Magen-Darm-Infekt ein geriebener Apfel helfen. Das darin enthaltene Pektin bindet Flüssigkeit und bildet eine schützende Schicht auf der Darmschleimhaut. Die Inhaltsstoffe der Kamille wirken krampflösend, entweder als Tee oder kombiniert mit anderen Wirkstoffen als Saft aus der Apotheke. Kneift und rumort es im Bauch, tut ein angenehm warmes Körperkissen gut. Bei Übelkeit und Erbrechen ist es am wichtigsten, den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt auszugleichen. Am besten eignen sich dazu fertige Elektrolytmischungen, die Eltern mit Wasser zu einer Lösung anrühren und löffelweise geben können. Man kann die Elektrolytlösung auch unter ein Getränk mischen. Spezielle Zäpfchen gegen Übelkeit und starkes Erbrechen sollten Eltern ihren Kindern nur nach Absprache mit dem Kinderarzt geben. Treten Durchfall und Erbrechen gleichzeitig auf, sollten Kinder immer zum Arzt gebracht werden. Das gilt auch, wenn sie nicht genug trinken, fiebern und Bauchschmerzen haben oder die Bauchdecke stark angespannt ist. Aber fühlt sich das Kind fit, achtet man auf gesunde Ernährung, viel Bewegung und auch auf die Gesundheit, steht einem erfolgreichen Schüleralltag nichts im Wege!