Tierische Begleiter mit positiver und gesunder Wirkung

Tiere sind die besten Freunde des Menschen, heißt es. Und das stimmt auch. Denn Haustiere machen glücklich und gesund. Hund, Katze, Hamster, Wellensittich oder sogar Goldfisch haben eine äußerst positive Auswirkung auf die Gesundheit. Das ist nun sogar wissenschaftlich erwiesen.

Das geht aus einer aktuellen Studie des Forschungsinstitutes IPSOS her vor. 85 Prozent der Befragten sind beispielsweise der Meinung, dass Hund, Katze, Hamster oder Vogel ihr Leben glücklicher und zufriedener machen. So gehen ältere Menschen, die eine Katze, einen Hund oder ein anderes Tier besitzen, auch deutlich seltener zum Arzt als Senioren ohne Tier. Ein Grund dafür ist, dass Tiere die älteren Menschen in Bewegung bringen. Das stärkt Herz und Kreislauf, kräftigt das Muskel-Skelett-System.

Vollwertige Familienmitglieder?

Für die meisten sind Hund, Katze und Co. vollwertige Familienmitglieder. 86 Prozent der Befragten sind sich sicher, dass Haustiere das Familienleben sogar fördern. Haustiere nehmen deshalb eine wichtige Position innerhalb der Familie ein. Dass Haustiere soziale Kontakte fördern, bestätigen 80 Prozent der Tierbesitzer. Kein Wunder, denn das Haustier ist ein beliebtes Gesprächsthema und somit ein wunderbarer Eisbrecher beim Smalltalk. Hunde können zusätzlich beim Gassigehen die Kontaktaufnahme erleichtern oder sogar als Flirtfaktor dienen.

Gegen die Einsamkeit

Einsamkeit zählt zu den großen Zukunftssorgen. Die Anschaffung eines Haustieres kann dabei Abhilfe schaffen: 92 Prozent der Tierbesitzer sind überzeugt, dass Haustiere das Gefühl von Einsamkeit vertreiben, dass Haustiere bei Enttäuschung und Kummer Trost spenden können. Als perfekte Zuhörer helfen sie zudem, Krisensituationen besser bewältigen zu können.

Stresslösend

Für 69 Prozent der Tierbesitzer sind Haustiere sogar die Wunderwaffe gegen Stress. Ob Streichel- und Kuscheieinheiten mit Hund, Katze oder Meerschweinchen oder aber das bloße Beobachten der Goldfische – Tiere haben eine beruhigende und stressmindernde Wirkung auf den Menschen und senken so den Stresslevel.

Treue Begleiter bei Krankheit

Eine enge Bindung zu einem Tier kann Patienten auch helfen, mit ihrer Krankheit besser zurechtzukommen oder vielleicht über diese hinwegzukommen. Die zunehmend wichtigere Rolle von Haustieren in der Gesellschaft und die damit verbundenen emotionalen Bindungen weisen zudem auf positive Auswirkungen gerade für kranke Menschen hin, etwa bei depressiven Störungen.

Tiere bleiben Tiere

Trotzdem gilt: auch wenn Haustiere sich gut an menschliche Gewohnheiten anpassen können, bleiben sie doch Tiere, die nach bestimmten Instinkten handeln und spezielle Verhaltensweisen an den Tag legen. Wird ein Tier neu angeschafft, ist schon vorher zu überlegen, ob es auch ausreichend betreut und finanziert werden kann. Ist das der Fall, kann man für das Haustier sorgen und dafür die Verantwortung übernehmen. Der Dank des tierischen Begleiters ist einem gewiss!