Pilzerkrankungen effektiv behandeln

FUPLIZ & ANDEREN PILZERKRANKUNGEN KEINE CHANCE LASSEN MIT DIESEN SCHNELLEN & EINFACHEN TIPPS. 

Unangenehm, juckend… und auch ein bisschen peinlich. Pilzerkrankungen, auch Mykose genannt, möchte jedermann tunlichst vermeiden. Gerade wenn das Immunsystem ohnehin angeschlagen ist, sind wir besonders anfällig für Pilze und andere Mikroorganismen. In diesem Artikel erfährst du, welche Pilzarten es gibt und wie du dich schnell und einfach vor Erkrankungen wirksam schützen kannst. 

WAS IST EINE PILZERKRANKUNG?

Mikroorganismen wie Pilze begegnen uns in allen Sphären unseres  Lebens und sind in den meisten Fällen nicht gefährlich. Wenn aber das Immunsystem geschwächt ist, können sie verschiedene Erkrankungen und Infektionen verursachen. Unangenehme, juckende Hautrötungen gehören zu den ersten Symptomen einer Pilzerkrankung.

Es gibt viele verschiedene Pilzarten, die aus medizinischer Perspektive für den Menschen relevant sind. Meistens sind die Achselhöhlen, Leisten, Füße, Nägel und die Mundschleimhaut betroffen. Wer sich infiziert hat, kann sich in einer Apotheke eine breite Reihe von Cremes, Sprays, Lotionen und Pudern gegen Pilzerkrankung finden.

Unangenehm aber nicht so gefährlich 

Die meisten Pilze, die in der Natur vorkommen, stellen für Menschen keine Gefahr dar. Einige Pilzarten, wie z.B. Hefepilze begleiten viele Menschen im Laufe des ganzen Lebens, indem sie Hautoberfläche, den Mund oder Darm besiedeln, aber keine Krankheiten dabei hervorrufen. Unser Immunsystem kann diese Mikroorganismen ohne weitere Hilfe selbständig bekämpfen und kontrollieren. In Europa sind am häufigsten folgende Infektionen verbreitet:

  • Fadenpilzen (Dermatophyten)
  • Hefepilzen (Candida) 
  • Schimmelpilzen (Aspergillus)

Nur bei immungeschwächten, sehr alten Personen oder Chemotherapiepatien­ten kann es zur gefährlichsten Form von Pilzerkrankungen – der sogenannten Fungämie oder systemischen Mykose kommen, wobei die Pilze über Blutbahn oder Lymphflüssigkeit im gesamten Körper verbreiten und schlimmstenfalls sogar zum Tod führen. Beachten Sie, dass mit dem Alter Infektionsrisiko steigt und schwerere Folgen hat.

WOHER KOMMEN PILZERKRANKUNGEN

Wer ein starkes Immunsystem hat und mögliche Infektionsherde vermeidet, kann Pilzerkrankungen gut vorbeugen. Die häufigsten Ursachen für die Pilzerkrankungen, die immer wieder zurückkehren sieht man im schwachen Immunsystem nach der Einnahme von Antibiotika, Verletzungen, Stress und Krankheit, als auch in der Psychosomatik.

In den meisten Fällen sind diese Pilzinfektionen jedoch leicht bekämpfbar. Ein Hausarzt oder zahlreiche rezeptfreie Mittel aus der Apotheke können sehr gut helfen.

Pilze verbreiten und entwickeln sich prinzipiell überall dort, wo das natürliche Gleichgewicht verloren gegangen ist und daher sowohl in einem sauren als auch in einem basischen Milieu. Da die Füße optimales Klima dafür haben, sind sie am meisten betroffen. 

Bei einer Infektion überwinden die Pilzsporen die Haut­barriere und dringen mit ihren Zellfä­den – den Hyphen – in die Hornschicht ein und vermehren sich dort.

Fußpilz – die häufigste Pilzerkrankung

Die Rangliste der Pilzerkrankungen führt eindeutig der Fußpilz an. 75 % der Bevölkerung (vor allem Sportler, Diabetiker und Personen mit Fußfehlstellungen wie Hammerzeh, Senk-, Spreiz- oder Plattfüßen) sind irgendwann in ihrem Leben davon betroffen.

Der Fußpilz zählt zu den Fadenpilzen (Dermatophyten) und ist oft in Schwimmbädern, Saunen, öffentlichen Duschen und Turnhallen anzutreffen. Die ersten Zeichen der Erkrankung sind Juckreiz, Schuppung und Einrisse der Haut zwischen den Zehen uns später an den Nägeln.

Auch sich selbst kann man erneut anstecken, indem man den Pilz mittels Handtuch oder Finger verschleppt. Dadurch wird die Infektion sich festsetzen und vermehren. Daher ist das Berühren und vor allem Kratzen der infizierten Stellen tunlichst zu ver­meiden! 

Achtung: Desinfektionsanlagen oder Desinfektionsbecken in Schwimm­bädern schützen nicht vor Fußpilz, da die Einwirkzeit meist viel zu kurz ist.  

Die Aktivierung des Immunsys­tems, als Folge des Wachstums der Pilze führt zu den häufigsten Symptomen der Pilzerkrankung: Juckreiz und Entzündung, die Haut verdickt sich und schuppt vermehrt. Durch diese Hautschuppen können die Pilzsporen, die tage- bis wochenlang in der Um­welt überleben, andere Personen anstecken.

Dafür braucht die Hautschuppe besondere Voraussetzungen, ohne die keine Verbreitung der Infektion möglich ist:

  • feuchtes Klima
  • wundgescheu­erte oder verletzte Füße
  • unbequeme Kleidung, wie z.B. Socken und Strümpfe aus synthetischen Materialien (sie stören die Hautatmung und saugen den Schweiß nicht auf)

Wie erkennt man eine fußPilzerkrankung

Zu den typischen Symptomen sind der starke Juckreiz zwi­schen den Zehen, rötende und schuppende Haut. Mit der Entwicklung der Krankheit tritt der Rand der Haut­flächen dunkler hervor und es bilden sich kleine Pusteln oder Bläschen. Diese Stellen sind sehr angreifbar für weitere Infektionen (unter anderem auch die Wundrose, auch bekannt als Erysipe).

Die Diagnose kann nur von einem Arzt gestellt werden. Er bestimmt die Pilzart, die möglichen Ursachen und die Wege der Bekämpfung der Krankheit.

Besser vorbeugen als heilen

Jeder, dessen Haut geschädigt ist oder dessen Körperabwehr geschwächt ist, ist angehalten einer Infektion vorzubeugen. 

Es ist empfehlenswert:

  • nach dem Duschen oder Baden die Zehenzwischenräume gründlich abtrocknen
  • gut passendes, nicht scheu­erndes oder zu engendes, aus natürlichen Materialien hergestelltes Schuhwerk wählen
  • im Schwimmbad oder in der Sauna Schlapfen oder Badeschuhe tragen
  • Handtücher, Badematten, Socken und Bettwäsche regelmäßig wechseln
  • die Kleidung und Bettwäsche bei Temperaturen über sechzig Grad waschen
  • eine gesunde, ausgewogene Ernährung bevorzugen und auf Alkohol sowie Nikotin verzichten
  • regel­mäßig Sport treiben
  • Stress reduzieren

Natürliche Mittel gegen PilzInfektion

Ganz in der Anfangsphase der Erkrankung können äußerliche Mittel, wie Creme, Gel, Lösungen, Sprays, Lotionen oder Puder helfen.

Je länger die Pilzinfektion unbehandelt bleibt, desto schwieriger wird ihre Therapie. Mit der Verbreitung der Infektion an die Fußballen, die Fersen und Nägeln braucht zusätzlich die Einnahme von Präparaten, die den Pilz von innen heraus bekämpfen. Diese müssen von einem Arzt verschrieben werden! Der Behandlungsprozess kann sogar 2-4 Wochen dauern, weil der Fußpilz nicht so leicht zu bekämpfen ist. In jedem Fall muss die Behandlung vollständig zu Ende geführt werden, damit der Pilz vollständig abgetötet wird und kei­ne Rückfälle zu befürchten sind.

Man verwendet am häufigsten folgende Wirkstoffe (die sogenannten Antimykotika): Terbinafin, Itraconazol, Clotrimazol, Miconazol und Bifonazol. Diese Präparate haben eine trocknende Wirkung und sind besonders für unter Fußschweiß leidende Patienten geeig­net. Den Personen, die zu spröder Haut neigen, stehen verschiedene Cremen zur Verfügung. Möchte man den Fußkontakt lieber vermeiden, ist ein Spray das Mittel der Wahl.

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