Neue Medizin-Trends gegen alte Krankheiten

Wie können neue Trends im Bereich der Medizin alte und oft vorkommende Krankheiten zu bewältigen helfen.

Jährlich werden tausende Menschen mit Grippe infiziert. Zahlreiche Komplikationen führen sogar zum Tod, insbesondere ist das bei älteren Personen, Menschen mit einem geschwächten Immunsystem und schweren Grunderkrankungen der Fall. Die Impfung kann wirklich eine Rettung sein. Herr Prof.Dr.Lothar H. Wieler Präsident des Robert Koch Instituts (RKI) aber behauptet, dass „Leider gerade bei den Senioren die Impfquoten mit rund 35 Prozent besonders niedrig sind“.

Den Empfehlungen der Ständigen Impfkommission des RKI zufolge, wäre es sehr hilfreich, eine Grippeimpfung machen zu lassen. Diese Impfung hat insbesondere für die Menschen mit erhöhtem Risiko für schwere Krankheitsverläufe eine sehr große Bedeutung. Die Experten und Wissenschaftler betonen dabei, dass nicht nur die Menschen, die zur Risikogruppe gehören (Menschen über 60 Jahre, chronisch Erkrankte und Schwangere) geimpft werden sollen, sondern auch deren Umfeld.

Gute Nachrichten im Bereich der Epilepsie-Behandlung

Tübinger Forscher haben eine optimale Behandlung vor allem für Babys gefunden, bei starken epileptischen Anfällen zu helfen.  Prof. Dr. Holger Lerche, Ärztlicher Direktor der Neurologie am Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (НІН) in Tübingen erklärt, dass eine neuere Erkenntnis Mutationen im Gen eines bestimmten Natriumkanals als Ursache kindlicher Epilepsien ermittelt hat. Sie kann zu Über-oder Unterfunktionen des die an epileptischen Anfällen leiden. „Bei entsprechender Behandlung und je nach Ausmaß von genetischen Kanals führen. Auch weitere neurologische Erkrankungen und Entwicklungsstörungen hängen mit diesem mutierten Gen zusammen. „Überfunktionen, die bei Säuglingen mit Krankheitsbeginn unter drei Monaten zu finden sind, werden durch Natriumkanal- Blocker deutlich abgemildert. Eine Reduzierung der Anfälle ist die Folge“, sagt Dr. Markus Wolff, Oberarzt und Leiter der Epilepsieambulanz in der Kinderklinik des Universitätsklinikums Tübingen.

Thrombose vorbeugen – ist es möglich?

Neben der grundsätzlichen Vorbeugung dieser Erkrankung gibt es umfassende Maßnahmen, die helfen können, das unmittelbare Auftreten einer Thrombose zu verhindern: gesunde Ernährung, Verzicht auf Alkohol und Rauchen, ausreichende körperliche Aktivität. Diese unkomplizierten Sachen helfen länger gesund zu bleiben. Zu den gefährlichsten Ursachen der Klümpchenbildung gehören auch längere Flugreisen oder Krankenhaus-Aufenthalte, als auch Blutgerinnungsstörungen oder Sportverletzungen, höheres Alter, Schwangerschaft und andere Zustände, die den  Hormonhaushalt beeinflussen. Bei einer Thrombose können die Adern verstopft werden und können sogar zum Tode führen. Leider können viele Betroffene und Ärzte diese Erkrankung nicht richtig erkennen und als Folge die richtige Behandlung empfehlen. Zu den häufigsten Symptomen zählen: Schmerzen in der Wade, eine Schwellung, Überwärmung und Verfärbung des Beines. Ein gesunder Lebensstil, eine ausgeglichene Ernährung und ein ausreichender Flüssigkeitskonsum stärken die Blutgefäße und helfen die Erkrankung zu vermeiden.

Trinken Sie mehr unterwegs

Wenn Autofahrer länger unterwegs sind, verbieten sie sich selbst, so viel zu trinken, wie sie wollen, sonst müssen sie dann öfter Pinkelpausen einlegen. Vor dem Autofahren sollte man genug trinken – Wasser natürlich, nicht Alkohol! Denn wer durstig hinterm Steuer sitzt, verfügt womöglich über ein eingeschränktes Urteilsvermögen. Dehydration bei längeren Fahrten kann ein echtes Risiko sein. Laut einer Studie der britischen Loughborough Universität machen Fahrer, die nur einen Schluck Wasser (25 Milliliter) pro Stunde trinken, fast so viele Fehler, wie Betrunkene am Steuer. Das ist zu beachten und viel mehr zu trinken, um Flüssigkeitsmangel zu vermeiden.

Angst ist nicht nur eine Schutzreaktion

Angst ist eine normale Reaktion jedes Organismus, wenn es um Stress geht oder wenn der Körper Schutz benötigt. Die überflüssige Menge an dieser Emotion kann aber schlechte Folgen für die Gesundheit verursachen. Das Immunsystem leidet unter dauerhaften, extremen Angst- und Stressreaktionen. Wissenschaftler aus dem Zentrum Helmholtz (München) und des Max-Planck-Instituts für Psychiatrie haben diesen Zusammenhang näher erforscht, indem sie verschiedene Daten aus mehreren Perspektiven analysierten und folgende Ergebnisse bekommen  haben:

– DNA Methylierung  ist ein wichtiger Vermittler zwischen Genen und Umwelt;

– Patienten, die unter Angstsymptomen litten, wiesen bei der Untersuchung eine höhere Konzentration des Gens ASB1 auf.

– Das Gen kann die Bildung von Zellen in verschiedenen Geweben, im Blut und im Gehirn anstoßen;

– Dieses Gen hat einen Einfluss auf das Immunsystem.

– Das ASB1-Gen beeinflusste die Regulierung von Stress und Angst.

Die Erforscher hoffen die Ergebnisse für die Weiterentwicklung von Diagnose, Therapie und Prävention psychischer Erkrankung zu nutzen.

Neue Organe per 3D-Druck

Mit 3D-Druck bekam die Weltmedizin eine große Menge neuer Möglichkeiten, Modelle, Prothesen, sogar Organe zu „schaffen“. Einer repräsentative Umfrage des Digitalverbands Bitkom berichtet, dass zurzeit ca.27 Prozent der Ärzte in Deutschland davon ausgehen, dass bis 2030 Organe per 3D-Druck entstehen können.

Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Bohleder, sagt, dass „schon heute Gewebestücke 3D-gedruckt werden können. Bald werden es komplette Organe sein.“

Eine alternative Behandlungsmethode gegen chronische Schmerzen

Mit dieser modernen Methode gelingt es, chronische Schmerzen in den Beinen oder im Rücken zu lindern. Hochfrequente Stromimpulse stimulieren das Rückenmark und schalten dadurch krankhafte Nervenaktivitäten aus. Vor der„HF10-Therapie“ soll eine Operation unter Vollnarkose des Kranken durchgeführt werden. Dabei werden Patienten Elektroden in den Wirbelkanal implantiert, welche die Impulse mit 10.000 Hertz abgeben. Die neue „HF10-Therapie“ gibt den Patienten die perfekte Chance, unangenehme Nebenwirkungen wie andauernden Kribbeln zu vermeiden.

 

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