Den erhöhten Mikronährstoff-Bedarf bei Sport, Spiel und Freizeit decken!

Wer sich sportlich engagiert und sich viel bewegt, unterstützt seine Gesundheit auf mehreren Ebenen: Muskulatur und Skelett passen sich der Belastung an und werden stärker. Das Herz-Kreislauf-System wird belastbarer und leistungsfähiger. Die Lungenkapazität erhöht sich, ebenso verbessert sich die Sauerstoffversorgung.

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Zudem verbessert regelmäßige Bewegung nachweislich die Stimmung. Die gesteigerte Aktivität erhöht auch den Energieumsatz. Dies ist ein erheblicher Punkt zum Halten oder Reduzieren des Körpergewichts. Doch dieser erhöhte Energieumsatz verursacht auch einen gesteigerten Bedarf an Mikronährstoffen.

Die B-Vitamine

An erster Stelle sind hier die B-Vitamine zu nennen. Diese sind wesentliche Faktoren zur Energieumwandlung und der Energiebereitstellung. Besonders hohen Bedarf verursachen hohe Kohlenhydrat- und Eiweißmengen, welche ja gerade von Sportlern sehr gerne zur Abdeckung des Energiebedarfs verzehrt werden. Während Vitamin B1 (Thiamin) primär den Nervenstoffwechsel, die Stimmung und mentales Durchhaltevermögen unterstützt, sind Vitamin B2 (Riboflavin), Vitamin B3 (Niacin) und Vitamin B5 (Panthothensäure) wichtige Ko- Faktoren der Energiegewinnung. Vitamin B6 (Pyridoxine) ist eine Bezeichnung für mehrere Verbindungen, welche den Aminosäurenstoffwechsel unterstützen und auch der Nervenregeneration helfen. Vitamin B9 (Folsäure) schließlich ist an allen Aufbauprozessen im Körper beteiligt, unter anderem beim Entstehen neuer Muskelzellen.

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Hoher Mineralstoffbedarf durch Aktivität

Auch der Bedarf an Antioxidantien wie den Vitaminen A, C und E ist bei einer entsprechenden körperlichen Aktivität deutlich erhöht und wird in der Regel nicht über die Ernährung gedeckt. Dazu kommt noch ein gestiegener Verbrauch der Spurenelemente Zink, Chrom, Mangan, Jod, Selen, Eisen und Kupfer. Letztere sind vor allem für einen ausreichenden Sauerstofftransport und damit die Leistungsfähigkeit sehr wichtig. Dass darüber hinaus auch ein erhöhter Mineralstoffbedarf besteht, merkt man spätestens mit dem ersten Muskelkrampf. Magnesium, aber auch Kalium und im gewissen Umfang auch Kalzium werden vermehrt verbraucht und sollten zeitnah ergänzend zugeführt werden. Dabei ist auch auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Diese sollte bei Sportlern auch an trainingsfreien Tagen mindestens drei bis vier Liter pro Tag betragen, um die Leistungsfähigkeit zu erhalten. Dann sind sportliche Aktivitäten in jeglicher Hinsicht effektiv!