Homöopathie zur Stoffwechselentlastung

Körpereigene Ausscheidungsorgane sorgen dafür, dass alle belastenden Schadstoffe, Umweltgifte und Stoffwechselprodukte, welche Tag für Tag in unseren Körper gelangen oder dort entstehen, wieder heraustransportiert werden.

Dies führt häufig zu einer großen Belastung dieser Organe, welche auch Erkrankungen auslösen können. Die Homöopathie regt die körpereigene Selbstregulation an und kann so die natürlichen Entgiftungs- und Entschlackungsprozesse unterstützen.

Wassereinlagerungen vermeiden

Das Iymphatische System ist der Hauptverantwortliche für den Transport von belastenden Stoffen aus unserem Bindegewebe, das gleichzeitig einer der größten Speicherorte für diese Stoffe ist. Ist dieses Gewebe zu stark belastet, bilden sich vermehrt Wassereinlagerungen. Geschwollenen Beine und Hände sind die Folge, ebenso wie verstärkte Entzündungsprozesse, schlechte Wundheilung und Schlafstörungen. Eine komplexe Mischung mit Myosötis aarvensis, Veronica officinalis, Equisetum hyemale, Calcium phosphoricum und weiteren Bestandteilen kann die natürliche Lymphdrainage fördern und Iymphatische Ödeme reduzieren.

Leber entlasten!

Den größten Anteil am Abbau fettlöslicher Schadstoffe hat unsere Leber. Auch viele Arzneimittel sowie übermäßiger Alkoholkonsum belasten dieses so wichtige Organ. Die Entlastung unterstützen kann eine Mischung aus Lycopodium clavatum, Chelidonium majux, Cinchona pubescens, Silybum marianum und Phosphorus. Eine zusätzliche Anregung des Gallenfusses, über den die Abbauprodukte der Leber schließlich mit dem Stuhl ausgeschieden werden, mit Artischocken Saft oder Kapseln ist auf jeden Fall hilfreich.

Homöopathie unterstützt Selbstregulation

Unsere Nieren sind für die Abtrennung und Ausscheidung aller wasserlöslichen Stoffe in unserem Körper zuständig. Dafür ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, mindestens zwei Liter Wasser pro Tag, essenziell. Die Homöopathie kann auch hier unterstützend wirken, besonders die beiden Einzelmittel Berberis vulgaris und Lytta vesicatoria – früher auch als Cantheris bekannt – bieten bewährte Hilfe bei Nierenbeschwerden. Serenoa repens, Plumbum aceticum und Causticum Hahnemanni können bei Harnwegsinfekten und -entzündungen die Selbstregulation noch zusätzlich anregen.